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Bericht des Vorsitzenden für das Jahr 2014

Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder,

Im vergangenen Jahr habe ich an selber Stelle gesagt, dass es ein wenig ruhiger im Verein geworden ist - heute muss ich sagen, dass meiner Meinung nach in unserem Schützenverein tendenzielle Lähmungserscheinungen eintreten. Das ist nicht böse gemeint – spiegelt aber meinen persönlichen Eindruck wieder. Sportliches Schießen – ein wesentlicher Bestandteil eines Schützenvereins – geht zunehmend weiter zurück – Teilnahme an Vereinsmeisterschaften werden von den wenigsten Schützen genutzt – oftmals aber erst durch einen gezielten Hinweis unserer Schießsportleiter. Zu Schießen auf Kreisebene, wie z. B. das Sösepokalschießen oder das Dernedde-Pokalschießen müssen die Schießsportleiter oftmals um eine Teilnahme betteln, damit zumindest Mannschaftsstärke erreicht wird. Damenmannschaften haben in den vergangenen Jahren an keinen Wettkämpfen teilgenommen. Jugendmannschaften brauchen wir erst gar nicht anmelden, da eine einst stolze Schützenjugend längst der Vergangenheit angehört.

Das Er & Sie –Schießen wurde seitens des geschäftsführenden Vorstandes in diesem Jahr ausgesetzt. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigt, dass die Teilnehmerzahlen stetig bergab gingen. Alternativ haben wir uns im Vorstand geeinigt, ein Gänseessen in der Festhalle bei unserem Schützenbruder Frank Friedmann anzubieten. Trotz anfänglicher Euphorie auf der Teilnehmerliste waren letztendlich weniger als 20 Schützenschwestern und Schützenbrüder bereit, das Angebot anzunehmen. Auch haben wir in der letzten Vorstandssitzung beschlossen, die Weihnachtsfeiern in Zukunft ebenfalls nicht mehr durchzuführen. Auch hier begründet mangelndes Interesse diese Entscheidung. Das unser Verein eine solche Entwicklung nehmen wird ist äußerst traurig. Ich weiß auch kein Rezept, wie der Vorstand gegensteuern kann.

Kritische Worte – aber ich bin der Meinung, dass diese auch einmal geäußert werden sollten

Den mahnenden Worten von Hartwig Launhardt im TSC hinsichtlich des Mitgliederbestandes und des demographischen Wandels kann ich auch in Bezug auf den Schützenverein einiges abgewinnen. So haben wir unseren Mitgliederbestand zwar nicht so drastisch reduziert wie der TSC – aber seit 2005 ist unser Mitgliederstand von 141 Mitgliedern auf 126 Mitglieder geschrumpft. Die Altersstruktur hat sich in diesen neun Jahren gefühlt auch um neun Jahre nach oben bewegt. In Zahlen heißt das

22% der Mitglieder (28) sind älter als 65 Jahre

28% der Mitglieder (36) sind älter als 55 Jahre

21% der Mitglieder (26) sind älter als 45 Jahre

..8% der Mitglieder (10) sind älter als 35 Jahre

20% der Mitglieder (26) sind jünger als 35 Jahre

Wie wir diesem Trend entgegen treten können, kann ich  nicht sagen – ein Rezept habe ich auch hier nicht.

Nun aber einmal zu etwas erfreulicherem:

Unser Vereinsball war – trotz der von vielen gewünschten Lifemusik durch eine 2-Mann-Kapelle - nicht übermäßig toll besucht. Trotz einer Abordnung der Feuerwehr waren nur knapp 50 Teilnehmer auf der Tanzfläche zu finden.

Ich hoffe, dass in nächsten Monat wieder mehr Schützenschwestern und Schützenbrüder den Ball besuchen werden – wir haben die 2-Mann-Kapelle aus diesem Jahr noch einmal verpflichtet.

Wie in den vergangenen Jahren möchte ich mich bei Birgit Ehrenberg und ihrem Team für die Deko des Saales und die immer wieder anders gestaltete Tischdeko bedanken – es ist immer wieder ein „Hingucker“ und gibt dem Saal ein festliches Ambiente.

Das Anschießen war mit weit über 30 Teilnehmer sehr gut besucht, – das Hammelschießen war mit ebenfalls über 30 Schützenbrüdern wieder ein voller Erfolg. Rinderwurst satt – so war zum Abschluss de Hammelschießens die Devise. Die Teilnehmer haben regen Gebrauch davon gemacht. Geschmacklich war die Rinderwurst vorzüglich. Ich möchte mich bei meinen Mitstreitern Peter, Arnd, Harald und Arno bedanken, die durch Ihren Einsatz – sei es bei der Herstellung der Rinderwurst aber auch in Küche, Catering und Verkauf – dazu beigetragen haben, dass die mehr als 50 Kilo Rinderwurst letztendlich an den Mann gebracht wurden

Das Bestemannschießen wurde bei eher trüben aber trockenem Wetter durchgeführt. Die Beteiligung war eher durchschnittlich. Bei der Proklamation unserer Würdenträgen gab es Überraschungen. Als Königin konnte ich Angela Murken proklamieren. Bestemann wurde unser Schatzmeister Arno Beushausen und als Altersschützenkönig gab Armin Uhe den besten Schuss ab.

Traditionell wird in den Monaten Mai oder Juni die Grenzbegehung durchgeführt. Unser „Veranstaltungsmanager“ Henning und seine Helfer wagten einen frühen Termin im Mai. Es war zwar etwas frischer als in den vergangenen Jahren, aber die ausgewählte Route und das weitere „Drum und dran“ passte. Eine tolle Veranstaltung. Herzlichen Dank an Henning und seine Mitstreiter.

Zu den weiteren schießsportlichen Veranstaltungen wird unser Schießsportleiter Rede und Antwort stehen. Von meiner Seite möchte ich an alle appellieren, einmal mehr das Gewehr oder die Pistole in die Hand zu nehmen um eventuell auch dann den Rundenwettkämpfen teilzunehmen. Wir werden zwar nicht wie die Schützenbrüderschaft Freiheit in der Bundesliga schießen, eine Teilnahme auf Kreisverbandsebene ist aber auch schon reizvoll

Das auch ein Verein alles tut, um Geld zu verdienen, ist nicht verwerflich. Das wir es immer noch schaffen, mit einer großen Anzahl von Schützenschwestern und Schützenbrüder den Himmelfahrtstag auszurichten ist keine Selbstverständlichkeit. Herzlichen Dank an alle, die durch Ihre Teilnahme aber auch durch Spenden von Kuchen dazu beitragen, dass Himmelfahrt auch immer ein Tag der Einnahme für unseren Kassenwart ist. Wettertechnisch hatten wir in diesem Jahr nicht den optimalen Draht nach ganz oben. Wenig Sonne und kühle Temperaturen konnten aber dennoch nicht verhindern, dass diese Veranstaltung bis spät in den Abend hinein ging.

Auch in diesem Jahr haben wir am Bosseln des TSC im Rahmen der Sportwoche mit zwei Mannschaften teilgenommen. Spaß steht dabei im Vordergrund. Ausgerüstet mit Bollerwegen und Verpflegung – Häppchen und isotonische Getränke - haben wir den Rundkurs absolviert. War im vergangenen Jahr die enorme Hitze für das Verfehlen des Siegertreppchens verantwortlich war in diesem Jahr sicherlich das trübe Wetter schuld. Alles in Allem war es für uns ein interessanter und lustiger Nachmittag, der erst am Abend endete. Ich gehe davon aus, dass bei entsprechendem Angebot, auch im nächsten Jahr einige Mannschaften des Schützenvereins an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Geburtstagsbesuche, Vorstandsitzungen und Sitzungen des Gesamtvorstandes im Kreisschützenverband Osterode runden die Tätigkeiten im Vorstand ab. Für das Engagement möchte ich mich bei meinen Vorstandsmitgliedern bedanken, die es auch weiterhin mit mir aushalten, bzw. die einen Großteil der Veranstaltungen aktiv planen und begleiten.

Ein herzliches Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrmusikzuges Dorste unter Leitung von Herbert Wiese für den musikalischen Rahmen am Himmelfahrtstag und beim Bestemannschießen und an die Feldmarkgenossenschaft für die Sperrung der Mahnte am Himmelfahrttag.

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aktualisiert am:   13.09.2018